Beiträge von Martin

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Feiertag?

    Gerade in der Stadt möchte man an Steigungen anfahren oder sich im dichten Verkehr einordnen, wozu es auch mal eine schnelle Reaktion auf das Gaspedal braucht. Ich kann mich aber bei meinem 105 PS TwinAir wirklich nicht beschweren, spätestens mit gedrückter Sporttaste spricht er schnell und drehfreudig aufs Gas an. Aber auch der 85 PS TwinAir war bei der Probefahrt problemlos, nur mit dem Unterschied, das der im Eco-Modus sehr träge wird, der 105 PS ist da besser abgestimmt.

    Die Sporttaste arbeitet ja mit dem gleichen Prinzip wie eine externe Box :) Wohl dem der über eine Sporttaste verfügt ;)


    Mit Sicherheit möchte Fiat keine Kunden verlieren! Aber die neuen Abgasnormen verursachen nun einmal immer mehr Einschränkungen. Am leichtesten sind die Normen über eine die Trägheit des Gaspedals zu erreichen. Gemessener Spitzenreiter ist leider der 500 (über 1,5 Sekunden). Für den einen oder anderen Kunden sicherlich ärgerlich. Für den Hersteller ein notwendiges Übel.
    Und gerade bei der 69 PS Variante ist dies nur für wenige Kunden problematisch. Denn der 500 wird überwiegend in der Stadt bewegt ^^

    Martin,


    die EURO 6 Dieselmotoren werden auch in anderen FCA Wagen verbaut,
    jedoch nicht die Abgasanlage, KAT des Freemont.
    Also kann man nicht allgemein sagen, wenn der Motor EURO 6 hat ...


    ??? Ein Motor alleine erfüllt ja keine Abgasnorm! Da gehört immer die gesamte Abgasanlage dazu :) Somit verstehe ich diese Aussage beim besten Willen nicht :D

    Was nutzt es, wenn die Motoren EURO 6 können,
    der gesamte Wagen muss EURO 6 konform sein.


    Da sind wir dann bei der Abgasanlage, CAT etc.
    Das sind dann wieder Entwicklungskosten, dazu kommt, der Freemont
    müsste Aufgrund seines Alters ein Facelifting bekommen, wieder Entwicklungskosten....

    ???
    Wenn ein Motor Euro 6 fähig ist, dann gehört dazu natürlich auch die Abgasanlage. Und da gibt es im Konzern mindestens 2 Dieselaggregate und einen Benziner.
    Ein Facelift ist doch das kleinste Problem. Die Kosten hierfür sind im Vergleich zu einer Neuentwicklung schwindend gering.


    Der Hintergrund der Einstellung liegt wohl eher an den eher bescheidenen Absatzzahlen. Und vor allem daran, dass die FCA derzeit die Synergien nutzt und die Neuentwicklungen wie z.B. die neue Alfa Romeo Giulia finanzieren muss. Der Finanzbedarf der FCA für die Entwicklungen der nächsten 2 Jahre beläuft sich wohl auf weit mehr als 1 Milliarde Euro.

    Es gibt für den Freemont nur einen Motor, der die neue Abgasnorm unterstützt,
    daher wir er hier vom Markt genommen.

    Woher hast du denn diese Information? Es gibt innerhalb der FCA zwei Dieselmotoren die die Euro 6 Norm haben. Das ist zum einem der 2.0 JTDm mit 150 PS und die 175 PS Variante. Dazu kommen diverse Benzinermotoren mit Euro 6. Das kann sicherlich nicht der Grund für die Einstellung sein. Zumal der Freemont ja weiterhin gebaut wird.

    Siehe FIAT Freemont, der Wagen wird hier vom Markt genommen, die Motoren halten den Standard nicht ein
    und neue Motoren stehen nicht zur Verfügung.

    Wie kommst du darauf? Der 2,0 JTDm wird ja auch weiterhin in der Alfa Romeo Giulietta angeboten. Vielleicht liegt es eher an den Zulassungzahlen. Zwischen 150 - 200 im Monat klingt zwar erstmal sehr gut! Wenn man dann aber ins Detail geht ist es nachvollziehbar warum der Freemont dringend eine Generalüberholung braucht. Ich denke allerdings aufgrund der derzeiten Schnäppchenpreise auch noch darüber nach mir einen zuzulegen :)

    Zitat

    Es ist Jacke, wie Hose ...
    Die Kennlinie wird indirekt beeinflusst, somit erhöht sich der Schadstoffausstoß.
    Die Gesetze sind da ganz eindeutig, wenn du mehr Dunst verbreitest, so muss du auch mehr zahlen.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Abgasprotokolle kontrolliert. Durch das Gaspedalmodul verändern sich die Abgase nur innerhalb der gesetzlichen Regelungen. Hintergrund ist nämlich, dass Abasnormen ausschließlich auf dem Prüfstand erstellt werden.


    Zitat

    ..und in einigen Tagen, dürfen Neuwagen nur noch mit der aktuellen Mindestanforderung zugelassen werden.
    Denke, da wird es auch noch einige Gesetzesänderungen geben, die solche Manipulationen untersagen.
    Es ist generell auch nicht richtig, Hardware im Wagen mitzuführen, mit denen ich Veränderungen wehrend der Fahrt
    durchführen kann. Einfacher Kniff mit Ein-Ausschalter etc. Auch die Polizei wird geschult, die Motorradfahrer können
    da einige Geschichten erzählen.

    Die Fiat "Sport" Taste oder der Alfa Romeo DNA-Schalter machen nichts anderes ;) Soll man deiner Meinung nach so etwas unterbinden?

    Zitat

    Es hat doch nichts damit zu tun, ob der Händler mir in den Rücken fällt.
    Wenn es nicht auf Garantie läuft, verdient ja nur er damit Kohle.

    Der Händler verdient immer Geld wenn du ihm dein Auto in die Werkstatt bringst. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle ob Garantie oder nicht. Und wenn mich mein Händler bei Fiat anscheißen würde, wäre ich längste Zeit dort Kunde gewesen. Ich muss mir aber auch keine Sorgen machen weil er sowohl Leistungssteigerungen als auch Gaspedalmodule anbietet.

    Zitat

    Sicher greift das Gerät in die Software ein, anders würde es ja gar nicht funktionieren.


    Du schreibst ja selber, dass es die Trägheit überbrückt, also funktioniert es ja elektronisch.


    Sonst müsste es ja mechanisch arbeiten.

    Es greift aber nicht in das Motorsteuergerät ein. Und das ist ein riesiger Unterschied.

    Zitat

    Somit hast du eine Quelle, die einen Fehler verursachen kann.

    Wenn du dir ein anderes Radio einbaust hast du auch eine mögliche Fehlerquelle ;)


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    Ist genau dasselbe wie bei allen Rückleuchten, Glühlampen etc.

    Das ist nun wieder etwas vollkommen anderes. Eine Rückleuchte benötigt eine EG-Prüfnummer. Da gibt es deutlich mehr Auflagen die geprüft werden müssen. Und das dürfen auch nur Organisationen die von der KBA zertifiziert sind.

    Zitat

    Wenn ich so ein Gaspedaltuning nicht einbaue, heißt es ja nicht, dass ich auf Spaß verzichten muss.


    Ich muss dir dann halt einfach gleich die Motorisierung kaufen, die ich auch möchte oder ich lasse es einfach bleiben

    Auf Spaß verzichtet man immer. Der Abarth 595 mit 160 PS hat z.B. eine Pedalverzögerung die zwischen 1,36 bis 1,61 Sekunden liegt. Das sind Welten. Da fühlen sich 160 PS schnell wie 100 PS an :(

    Zitat

    Es kann ja auch jeder verbauen was er möchte. Das ist jedem seine eigene Entscheidung.


    Aber bei vielen Leuten ist halt das Gejammer hinterher umso größer.

    Natürlich muss jeder selbst entscheiden was er in seinem Auto verbaut. Ich wünschte mir nur, dass in Foren weniger Vermutungen und statdessen Fakten geschrieben werden. Denn nur so kann man sich ein wertfreies Urteil bilden.

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    Bestes Beispiel: Ich wollte an meinem Peugeot 206 eine Klarglasnebelschlussleuchte. Die gibt es ohne Probleme mit E-Prüfzeichen.


    Das Problem ist nur, dass es keine entsprechenden roten Leuchtmittel mit Prüfzeichen gibt.

    Dafür gibt es ja ein 14-tägiges Rückgaberecht in Deutschland.

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    Meinst du den Hersteller der Nebelschlussleuchte interessiert das.

    Das sollte ihn im Zeitalter des Internets interessieren. Denn die Reputation eines Unternehmens das so arbeitet ist schnell dahin. Und dann kauft niemand mehr dort

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    Eins ist ganz klar, dieser Gaspedaleingriff stellt ein Eingriff in die Software dar,


    festgelegte Kennlinien werden verändert.

    Es wird die Kennlinie des Gaspedals verändert! Das hat nichts mit dem Steuergerät des Fahrzeugs zu tun.

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    Du kannst damit die Betriebserlaubnis verlieren, da du mit der Verschiebung


    der Kennlinie auch die Abgaswerte beeinträchtigst.

    Das ist leider vollkommen falsch. Jedes Gaspedalmodul das mir bekannt ist verfügt über mehrer Stufen. Darunter auch immer eine Serienstufe. Das ist auch der Grund warum diese Module eintragungsfrei sind. Im öffentlichen Straßenverkehr darf man die anderen Stufen natürlich nicht nutzen. Das kann man sehr gut mit einem Endschalldämpfer mit Klappensteuerung vergleichen. Mit geschlossener Klappe ist die Zulassung gegeben. Mit offener Klappe darf man diesen nicht im öffentlichen Straßenverkehr fahren



    LOL :) Mit welcher Begründung sollte das Fahrzeug stillgelegt werden? Weil ich die Abgasnorm während der Fahrt nicht eingehalten habe :))) Spätestens auf der Fahrt zum TÜV (sollte es jemals soweit kommen) ändere ich die Einstellung wieder auf Serienzustand. Nur weil ein Gerät verbaut ist darf der TÜV mein Fahrzeug nicht stilllegen.





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    So ist es halt, Verkäufer von Tuningteilen weisen gerne auf die Nichteintragung hin,


    aber nicht auf die eventuellen Konsequenzen.

    Auf welche Konsequenzen sollte man denn bei einem eintragungsfreien Tuningartikel hinweisen?





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    Dann gibt es ja noch den Versicherungsaspekt, da gibt es Geschichten, nach dem Motto,


    hätte der Unfall verhindert werden können, wenn kein Eingriff an dem Wagen vorgenommen worden wäre.


    Dann streiten sich die Sachverständigen, denn wenn das Tuning eingetragen werden müsste, gebe es keine Streitigkeiten.

    Da ein Gaspedalmodul die Leistung nicht verändert kann eine Versicherung auch keine Zahlungen verwehren. Und selbst bei Leistzungssteigerungen muss die Versicherung nachweisen, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre wenn nur die Serienleistung angestanden hätte.




    Zitat

    Also Freunde, nicht blauäugig sein, es kann immer an euren Geldbeutel gehen.

    Deshalb hatte ich ja geschrieben: Wer so sehr zweifelt, der sollte entweder eine Eintragung beim TÜV (Westdeutschland) oder Dekra (Ostdeutschland) vornehmen lassen oder einfach auf jegliche Tuningmaßnahmen verzichten 8)

    Zitat

    Also ich bin mir ziehmlich sicher, dass eintragungsfrei nicht automatisch Garantieerhalt bedeutet.

    Da hast du Recht. Glaubst du denn ernsthaft, dass dein Händler dir im Falle einer Garantie in den Rücken fällt?



    Zitat

    Zwei Beispiele:


    H&R-Federn haben eine ABE. Also eintragungsfrei. Wenn dir nach einem
    Jahr der Dämpfer kaputtgeht, wird Fiat das sicherlich auf die Federn
    schieben.

    Dämpfer sind Verschleißteile. Versuch mal bei Fiat daraus einen Garantiefall zu machen :D



    Zitat

    Das Gaspedalmodul verursacht einen Softwarefehler oder Kurzschluss.

    Woher kommt denn diese Auskunft?


    Zitat

    Fiat
    wird dir mit höchster Wahrscheinlichkeit auf Garantie kein neues
    Steuergerät einbauen.

    Ist auch gar nicht notwendig. Wenn überhaupt etwas kaputt gehen könnte dann das Gaspedal. Kostenpunkt lag glaube ich bei € 47,- netto. Das Gaspedalmodul überbrückt lediglich die Trägheit. Das hat nichts mit dem Steuergerät des Fahrzeugs zu tun.
    Aber wie bei jedem Tuning sollte man die Finger davon lassen wenn man ängstlich ist. Nur ist der Fahrspaß dann leider auch deutlich geringer. Ich persönlich könnte mir nicht mehr vorstellen ohne Leistungssteigerung und Gaspedaltuning rumzufahren :023:


    Dazu noch meine Erfahrungswerte:
    Alfa 166 2,4 JTD Laufleistung 224.000 km in 3 Jahren
    Alfa 156 1,9 JTD Laufleistung 207.000 km in 3 Jahren
    Alfa GT 1,9 JTD Laufleistung 243.000 km in 3 Jahren
    Fiat 500 1,3 JTD Laufleistung bisher 42.000 km in 7 Monaten


    Alle Fahrzeuge habe ich jeweils mit einem Novitec Powerrail gefahren. Und das ohne Motorschäden oder sonstige Auffälligkeiten. Der 500 hat noch das GP1 Gaspedalmodul. Gab es für die Modelle vorher leider nicht ;(


    Ich verstehe deine denkweise nicht wirklich!? Das Gaspedal wird ausschließlich elektronisch geregelt. Auch du schneller oder stärker in das Gaspedal trittst verändert sich dadurch nur marginal das Ansprechverhalten. Die Gaspedalmodule kann man mit dem Sport Schalter bei Fiat oder dem DNA Schalter bei Alfa vergleichen. Auch hier verbessert sich die Gasannahme um ca. 20% zum originalen Setup.
    Ich fahre seit Jahren nicht mehr ohne mein Novitec GP1. Gerade bei meinem Fiat 500 ist der spürbare und auch messbare Effekt enorm.
    Am besten ist das ganze einmal selbst zu testen :)

    Zitat

    Ein Gaspedal Modul hilft da warscheinlich gar nichts, denn es gaukelt dem Steuergerät ja nur eine andere Pedalstellung vor.

    @Murmel
    Woher stammt denn diese Weisheit?


    Moderne Fahrzeuge haben ein elektronisches Gaspedal, das die Pedalstellung in Form eines elektronischen Signals an das
    Motorsteuergerät leitet. Das Motorsteuergerät selbst steuert den Öffnungswinkel der Drosselklappe und die eingespritzte Kraftstoffmenge.
    Um die immer strengeren Abgasgrenzwerte einhalten zu können und um niedrige Verbräuche für die Norm-Tests zu realisieren, werden von den
    Herstellern immer "trägere" Kennlinien programmiert. Egal, wie schnell und tief der Fahrer das Gaspedal tritt, die vom Hersteller programmierte
    "Dämpfung" lässt sich nicht umgehen.
    Hier setzt nun das Gaspedaltuning an; es optimiert das Gaspedal-Signal so, dass das Motorsteuergerät zu einer anderen Regelfunktion veranlasst wird. Mittels dieser Optimierung
    verschwindet die Trägheit und es wird ein deutlich direkteres und schnelleres Ansprechverhalten erreicht.


    Gerade beim Fiat 500 ist diese Trägheit extrem. Beim Abarth beträgt die Reaktionszeit bis zu 1,45 Sekunden :(