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Ez2517

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Mittwoch, 2. August 2017, 17:07

Euro 5 / Euro 6

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Hallo,

weiß jemand von Euch, was der Unterschied zwischen den Euro 5 und den Euro 6 Modellen beim 500L 1,6 Multijet ist ? Nur Software, oder gibt es da auch unterschiedliche Teile ?

LG, Brandy

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Ndonio

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Mittwoch, 9. August 2017, 14:49

Meiner ist Baujahr 2014 und Euro5. Der hat noch keinen SCR-Kat und keine Harnstoffeinspritzung zur NOx Reduzierung.

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Ez2517

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Mittwoch, 9. August 2017, 21:31

Hallo,
meiner auch. Mir scheint aber, dass auch der aktuelle Multijet mit Euro6 keine Harnstoff Einspritzung hat. Darum wäre eben interessant, ob man die Euro 5 Version mittels Software Update auf Euro6 bringen kann ...
LG
Brandy

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JD4040 (10.08.2017)

JD4040

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Donnerstag, 10. August 2017, 07:47

Die ersten Erfahrungen, auch bei Autos anderer Hersteller, zeigen, das Update ist nur für den Hersteller günstig.
Durch das Softwareupdate werden mehr Abgase wieder zurückgeführt, der DRPF sitzt eher zu wird berichtet,
die Hersteller nennen es einen normalen Verschleiß, der Kunde bleibt auf die rund 1.000€ sitzen.
Das Fahrverhalten ändert sich nach dem Update, die Fahrfreude geht flöten wird berichtet.
Einige Nachmessungen haben ergeben, auch ein Update reicht nicht aus.

Erste Auswirkungen dieses "Diesel-Problems" sind schon zu verzeichnen, die Neuzulassungen von Diesel PKW
sind erheblich zurück gegangen, im Juli waren es "nur" noch rund 40%, sonst um die 50%.
Selbst als privater Vielfahrer würde ich mir keinen Diesel mehr zulegen!
Der Kunde wird vom Hersteller und der Politik im Stich gelassen, er wird verarscht!
Die Zeche zahlt der Kunde und die Umwelt!
Pessimisten stehen im Regen, Optimisten duschen unter den Wolken.

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Donnerstag, 10. August 2017, 10:29

Naja, bei diesen (VW) Updates geht es ja um nachträgliche Verbesserung, die so nie geplant war. Was ich meine, ist, den Euro 5 Multijet Motor auf Euro 6 zu bringen, also auf denselben Stand, wie er momentan verkauft wird. Und da war eben die Frage, ob das nur Software ist, oder ob auch die Hardware verändert wurde. Jemand, der Zugriff auf technische Infos zu den Motoren hat, könnte das vermutlich beantworten. Im Internet hab ich leider nichts gefunden.
Wenn es nur Software wäre, könnte man ja denk ich gefahrlos updaten lassen. Ich nehme ja nicht an, dass die aktuellen Multijets solche Probleme von wegen Fahrspass oder Haltbarkeit haben.
Was natürlich sein kann, ist, dass sich die Euro 6 Multijets auch nur am Prüfstand von den Euro 5 Versionen unterscheiden - dann wäre ein freiwilliges Update eher sinnlos :P

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Ndonio

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Montag, 14. August 2017, 16:33

Ich hab da einen Artikel bei Auto-Motor-Sport gefunden, der sich mit dieser Problematik befasst. Ohne SCR-Kat kann man mit Softwarelösungen den NOx-Ausstoss um 20% bis maximal 50% reduzieren. Die Stickoxide werden da überwiegend durch eine Anhebung der Abgasrückführung reduziert. Laut Artikel steigen dann aber der Verbrauch und die Rußpartikelmenge an und das AGR-Ventil ist schneller verstopft. (Link auf Anfrage, dort gehts auch um die Twintec Hardware Nachrüstlösung, weiß nicht, ob man hier links auf externe Seiten setzen darf)
Meiner Meinung nach muss dann auch öfter der DPF regeniert werden, was dessen Lebensdauer wohl auch reduziert.
Bei meinem Multijet war nach etwa 37tausend Kilometern das erst AGR-Ventil "durch" (schwergängig und zugerußt). Der komplette Ansaugtrakt war auch zugerußt und dort der Saugrohrdrucksensor deswegen verkokt. Der Ansaugtrakt musste gereingt werden, Sensor und AGR-Ventil erneuert werden. Bei mehr Abgasrückführung würde das umso öfter auftreten, dann steht das Auto ja nur noch in der Werkstatt. Ich würde deswegen keinesfalls ein "Softwareupdate" für Euro5 auf 6 durchführen.
Jetzt mit etwa 77tausend Kilometern sind schon wieder die Symptome für das nächste AGR-Ventil im Anmarsch. Mein nächstes Auto wird definitiv kein Diesel mehr sein.

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Ez2517

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Montag, 14. August 2017, 18:48

Hallo,

ich hatte ähnliche Probleme mit meinem C4 Picasso HDI, den ich vor dem 500L hatte. AGR Ventil getauscht bei ca 40tkm. Der Werkstättenleiter hat mir dann empfohlen, Premium Diesel zu tanken, was ich dann auch oft gemacht habe, und auch jetzt mit dem 500L meistens mache. Da soll angeblich weniger Ruß entstehen. Mal sehen, ich bin jetzt bei 25tkm.
Aber bei mir wird wohl das nächste Fahrzeug auch ein Benziner, oder ev. Hybrid.

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Dienstag, 15. August 2017, 08:08

Ndonito, korrekt..beim erhöhen der AGR Abgasrate sinkt zwar der NOX Verbrauch dafür "erkauft" mann sich dann die
von Dir beschriebenen Nachteile.

Bei BMW wird es im Moment "anders" rum gemacht..wenn der Besitzer über Leistungseinbußen, etc. meckert, dann
wird in der BMW-Werkstatt entweder die AGR-Rater runtergefahren od. das AGR wird gar "ausgeschaltet".. ;)

Das gleiche hatte ich "damals" durch gemacht, als ich meinen 159er Trecker gekauft hatte...
Alleine während der Garantiezeit war ich 4 od. 5-mal beim freundlichen..zuerst "nur" manuelles freibrennen, später dann
Tausch des AGRs, was nicht lange hielt..
Weil, bin viel Stadt gefahren und dann auch noch untertouoring..

Kommentar vom damaligen "Meister"...musst einfach über ~ 2.500 giri fahren tun, dann ist das AGR zu und somit
solltest weniger Probleme mit dem AGR haben tun..

Im Internet mich dann über die Funktionsweise des AGR/EGR erkundigt..und entschieden....dass Ding muss iwie "deaktivert" werden..

Nachdem ich dann Kontakt zu einem "Programierer" mit dem gleichen Problem hergestellt hatte, kümmerte er sich um die "Softwareseitige"
abschaltung, denn, mechanisch habe ich das "Mistding" deaktivert...aber die Fehlermeldulngen nervten und für den TÜV mussten diese auch wech..

Ende vom Lied, er hat es geschafft das AGR auch Softwareseitig zu deaktiveren, dass es keine Meldungen gab, zudem konnte er die "Bits"
im ReadnessCode setzen, damit die AU via OBD gemacht werden kann und das beste, durch das "fehlen" des AGRs wurde der DPF-Freibrennvorgang
von vormals alls 300 bis 400km auf über 1.000km geändert..

Netter Nebeneffekt durch die Verlängerung, mein "dicker" verbrauchte 1.5 Liter weniger als vorher...logisch, da er weniger oft "Reinigen" musste
und somit auch nciht so oft zusätzlichen Sprit einspritzte um den DPF auf über 600 aufzuheizen..

Fazit : das AGR/EGR ist im Grunde nur für die Messung einer Momentaufnahme, auf Dauer aber sind die Verschmtzungen der Umwelt höher,
da der Spritverrbauch einfach höher ist..somit auch "damals" (ab ~ 2003/2004) nur ein "Trick" um den NOX-Wert zu senken..


Fazit: bin mal gespannt, wenn VW & Co die AGR Rate erhöhen, sodann das AGR auch oberhalb von 2.500 giri und evtl. gar im Vollast offen bleibt,
wie schnell die Motoren Probleme (AGR/EGR sowie Ansaugbrücke, LDS, etc.) bekommen, ganz zu schweigen von dem höheren Verbrauch durch das schlechtere Diesel/Luft Gemisch..

Das es auch anders geht, zeigen doch die LKWs & Busse seit Jahren...mit Ihren SCR-Kats...da gehts auch ohne AGR. Denn, wie sonst
könnten sie jährliche ihre 100.tsd km ohne Probleme abspulen...

Grüße
..wer später bremst ist früher schnell :D :D

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Mittwoch, 16. August 2017, 10:57

Hat jemand von Euch schon mal in einem Fiat/Alfa/Lancia Forum oder sonstwo von Problemen mit dem AGR Ventil bei "kleinen" Fiat Multijets (1,3 l bzw 1,6 l) gelesen ? Im Bravo Forum beispielsweise gibt es nur ein paar alte Einträge, alle zum 1,9 l Motor. Möglicherweise ist der 1,6er ja weniger anfällig .... *hoff* :P

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Mittwoch, 16. August 2017, 14:43

Für die Statistik:
Bei meinem kleinen 500er vorher mit 95PS Multijet 1.3 Diesel war das 1. AGR-Ventil nach 100.000 KM defekt.
Bei meinem 500L mit 120PS Multijet 1.6 Diesel war das 1. AGR-Ventil nach 37.000 KM defekt.
Sonst noch Erfahrungen hier?

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Donnerstag, 17. August 2017, 07:40

Bei meinem 500L Trekking Diesel waren nach über 50.000km keiner dieser Probleme aufgetreten.
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