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E-Autos als Übergangslösung

Rund um das E-Auto kommt es zu kontroversen Diskussionen. Es ist unklar, wie umweltschonend der Elektroantrieb wirklich ist. Die Leistung der Motoren ist bislang nicht wirklich erwähnenswert und die Preise sind oft so astronomisch hoch, dass sich der Kauf nicht lohnt. Dabei ist es nicht einmal der Kaufpreis, der ausschlaggebend ist, sondern der Wiederverkaufswert. Was bekomme ich für mein gebrauchtes E-Auto noch? Insgesamt schneiden dabei Elektrofahrzeuge schlecht ab. Vor allem, da die Batterien meistens ausgetauscht werden müssen und so zu weiteren Belastungen führen. Die Rest Kapazität der Akkus ist meistens so gering, dass vor einem Verkauf des Gebrauchten ein Austausch erfolgen muss. Dennoch gibt es auch Ausnahmen. So zählen Modelle von Hyundai Ioniq zu den wertstabilsten … Wäre da nicht ein weiterer Unsicherheitsfaktor.

Fiat beeindruckt zum Beispiel mit seinem 500er Modell, das ab 2020 auch elektrisch daherkommt. Vermutlich werden unterschiedliche Akkupakete angeboten, damit der Kunde zwischen verschiedenen Reichweiten wählen kann. Aber auch andere Automobilhersteller ziehen mit Elektro (bzw. Hybrid) nach. Vor allem in der Luxusklasse. In der Herstellerliste für Luxuswagen will beinahe jeder auf die neuen Antriebe setzen. Doch eine Frage ist zu diesem Thema immer präsent.

Anfang oder Ende vom E-Auto

Wie lange wird es E-Autos geben? Einige Experten sagen, dass sie einfach nur eine schnelle Übergangslösung sind. Wir haben es bei Diesel-Fahrzeugen gemerkt. Plötzlich tauchten die Vorwürfe auf, eine Spirale von horrenden Wertverlusten wurde losgetreten. Am Ende konnten viele Autobesitzer ihre teils noch neuen Dieselfahrzeuge nicht mehr loswerden. Momentan gilt ein ähnliches Szenario beim E-Auto als unwahrscheinlich, dennoch ist es nicht von der Hand zu wischen. Niemand weiß, ob sich der elektrische Antrieb wirklich halten kann. 

Infrastruktur fehlt

In Deutschland ist das Problem besonders groß. Infrastrukturen fehlen. Es gibt kaum E-Tanksäulen. Mittlerweile geht es sogar so weit, das Bauherren, die ein Mehrfamilienhaus bauen oder sanieren wollen, dazu verpflichtet werden, E-Tanksäulen auf eigene Kosten vor dem Haus zu errichten (von Bundesland zu Bundesland gibt es unterschiedliche Auflagen). Die Politik versucht momentan alles, um eine Infrastruktur zu errichten und lagert die Lasten auf die Bürger aus.

Darüber hinaus ist unklar, wann und wie die Stromleitungen soweit ausgebaut werden, dass sie das Zukunftsszenario von 30 – 40 Prozent Elektroautos aushalten. 

Das andere Problem sind die Stromkosten. China hat beispielsweise den höchsten Ausbau bei erneuerbaren Energien. Die installierte Leistung von Solaranlagen ist deutlich höher als in Deutschland. Ebenso bei Wind und Wasserkraft. Der Strompreis liegt dort bei 15 Cent. In Deutschland liegt der Strompreis bei 30 Cent pro kWh.  Ein PKW mit Ottomotor verbraucht etwa 8 – 8,5 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Ein Elektroauto (Kleinwagen) benötigt um die 17 – 22 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Preislich werden die Differenzen zwischen beiden Antrieben immer geringer. Was ebenfalls die Nutzung von E-Autos in Frage stellt.

E-Auto mit aller Macht

In Deutschland wird das E-Auto mit aller Macht politisch lanciert. Während die Infrastruktur nicht nachkommt, Stromtrassen schon seit Jahren nicht ausgebaut werden können und das gesamte Stromnetz seit Wegfall der Atomenergie instabil ist, wird das E-Auto als das Allheilmittel verkauft. 


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